Beiträge von Ceno

    Hallo zusammen,

    mich würde interessieren, wie ihr in euren Unternehmen die Benutzer- und Rechteverteilung in der Personal- und Entgeltabrechnung organisiert.

    Bei uns ist die Arbeit klar getrennt in FrontOffice und BackOffice:

    🔹 FrontOffice

    • Anlage und Pflege der Personalstammdaten
    • Vertragliche Themen (Einstellungen, Vertragsänderungen, Befristungen, Stundenänderungen etc.)
    • Erfassung von Abwesenheiten (z. B. Elternzeit, Mutterschutz)
    • Kein Zugriff auf Abrechnungsläufe oder Entgeltbestandteile

    🔹 BackOffice

    • Durchführung der Lohn- und Gehaltsabrechnung
    • Pflege abrechnungsrelevanter Daten (Entgeltarten, SV/Steuern)
    • Rückrechnungen, Einmalzahlungen, Sonderfälle
    • Meldungen (DEÜV, ELSTER, Krankenkassen, etc.)

    Ziel ist bei uns eine klare Funktionstrennung, um:

    • Fehler in der Abrechnung zu vermeiden
    • Datenschutz und Zugriffsbeschränkungen sauber umzusetzen
    • Verantwortlichkeiten eindeutig zu regeln

    👉 Wie handhabt ihr das?

    • Arbeitet ihr auch mit Front-/BackOffice-Rollen?
    • Nutzt ihr zusätzliche Rollen (z. B. Leserechte, Controlling, Führungskräfte)?
    • Wie fein granular sind eure Berechtigungen im System?
    • Welche Erfahrungen (positiv / negativ) habt ihr gemacht?

    Bin gespannt auf eure Best Practices und Erfahrungswerte 👋

    Ich fang mal an 😊
    Bei uns sind 2025 vor allem diese Klassiker in LOGAallin aufgetreten:

    • Stammdatenänderungen mit falschem Wirksamkeitsdatum
      → formal korrekt gepflegt, aber erst einen Monat später aufgefallen, weil die Auswirkungen in der Abrechnung noch „plausibel“ wirkten.
    • Mehrfachbeschäftigungen / SV-Status
      Besonders bei kurzfristigen Änderungen oder parallelen Beschäftigungen – hier haben wir uns stark auf Excel-Gegenprüfungen verlassen müssen.
    • Rückrechnungen über mehrere Monate
      LOGAallin hat technisch sauber gerechnet, aber die Ergebnislogik war intern schwer erklärbar, vor allem gegenüber Fachabteilungen oder Mitarbeitenden.

    Wir haben daraus gelernt:

    • mehr Fix-Checks vor dem Abrechnungslauf
    • bestimmte Auswertungen jeden Monat verpflichtend
    • kritische Themen zusätzlich außerhalb von LOGAallin in Excel prüfen

    Bin gespannt, ob sich eure Erfahrungen decken – oder ob wir noch blinde Flecken haben 👀

    Welche Payroll-Fehler sind euch 2025 in LOGAallin am häufigsten passiert?

    2025 war für viele mit LOGAallin geprägt von Umstellungen, neuen Prozessen und teilweise ungewohnten Masken.
    Mich würde interessieren, wo es bei euch in der Praxis am häufigsten geknirscht hat.

    Bei uns waren typische Stolperfallen u. a.:

    • Stammdaten nicht vollständig oder verspätet gepflegt
      (z. B. Eintritts-/Änderungsdatum korrekt, aber Auswirkung erst einen Monat später bemerkt)
    • SV-relevante Änderungen nicht sauber umgesetzt
      z. B. Mehrfachbeschäftigung, Wechsel GKV/PKV, Midijob-Grenzen oder Kinderangaben
    • Rückrechnungen in LOGAallin
      → technisch korrekt, aber das Ergebnis war für Mitarbeitende oder Fachabteilungen kaum noch erklärbar 😅

    👉 Welche Fehler sind euch 2025 in LOGAallin am häufigsten passiert?
    👉 Waren es eher Bedienung / Prozesse, Systemlogik oder Zeitdruck?
    👉 Und: Wie habt ihr den Fehler bemerkt – Auswertung, Excel-Kontrolle oder Rückmeldung vom Mitarbeitenden?

    Der Austausch hilft vielleicht, dass wir 2026 ein paar Klassiker vermeiden können 😉

    Wir stehen aktuell mitten im Umstieg: Von einem externen LOGA-Anbieter wechseln wir gerade zu LOGAallin / P&I und führen damit zum ersten Mal überhaupt eine digitale Personalakte ein. Bisher arbeiten wir vollständig mit Papierakten, was den Einstieg für uns natürlich noch spannender (und etwas herausfordernder) macht.

    Aktueller Stand bei uns:

    • Es existiert keine einheitliche Ordnerstruktur in den Papierakten (historisch gewachsen).
    • Viele Dokumente liegen in unterschiedlicher Form vor (Loseblattsammlung, Schnellhefter, einzelne Belege).
    • Ein Teil der Akten ist 30+ Jahre alt, daher stellt sich die Frage: „Was muss wirklich digitalisiert werden?“
    • Wir möchten in LOGAallin eine saubere, klare und langfristig nutzbare Struktur aufbauen – nicht einfach alles 1:1 einscannen.
    • Thema Datenschutz ist bei uns ebenfalls ein Punkt: Wer sieht was? Wie granular sind Zugriffsrechte sinnvoll?

    Darum interessieren uns besonders eure Erfahrungen:

    🔍 1. Wie seid ihr beim Digitalisieren der Papierakten vorgegangen?

    • Alles scannen oder nur relevante Dokumente?
    • Scan-Dienstleister oder intern einscannen?
    • Welche Scan-Qualität nutzt ihr? (z. B. 300 dpi SW, OCR?)
    • Wie viel Zeit sollte man realistisch einplanen?
    • Hat jemand Erfahrungen mit Massenimporten in LOGAallin?

    🗂️ 2. Welche Ordner- / Registerstruktur nutzt ihr im LOGAallin-DMS?

    Genau hier tun wir uns am schwersten.
    Wir überlegen aktuell eine Struktur wie z. B.:

    • Vertrag & Änderungen
    • SV-Unterlagen
    • Entgeltunterlagen
    • Abmahnungen & Schreiben
    • Weiterbildung / Qualifikationen
    • Bewerbungsunterlagen
    • Onboarding / Offboarding
    • Gesundheit / Fehlzeiten (nur berechtigte Rollen)

    Falls ihr bereits mit LOGAallin arbeitet:
    Welche Struktur funktioniert bei euch gut – auch langfristig?

    🔐 3. Wie habt ihr Berechtigungen & Rollen gelöst?

    • Sieht HR alles, Führungskräfte nur ausgewählte Bereiche?
    • Habt ihr ESS-Freigaben für bestimmte Dokumente aktiv genutzt?

    ⚙️ 4. Stolperfallen & Learnings

    Besonders interessant wären:

    • Dinge, die ihr anders machen würdet, wenn ihr heute nochmal anfangen müsstet
    • Typische Fehler beim Ordnerdesign
    • Aufwand unterschätzt / überschätzt?

    Wir hoffen auf konkrete Tipps aus der Praxis – denn wir starten gerade bei Null.
    Vielleicht hilft dieser Austausch auch anderen, die demnächst auf LOGAallin oder ein anderes DMS wechseln.


    Gruß
    Ceno

    Hallo zusammen,

    kaum ein Thema sorgt in der Praxis so häufig für Überraschungen wie Abfindungen.
    Manchmal rettet die Fünftelregelung die Situation, manchmal sorgt sie erst recht für Stirnrunzeln.
    Und wenn dann noch Teilzahlungen, wechselnde Fälligkeiten oder „Last-Minute-Aufhebungsverträge“ ins Spiel kommen… ja, dann wird’s spannend. 😅

    Darum meine Frage an euch:
    Wie geht ihr in euren Unternehmen mit Abfindungen um – und welche Stolperfallen habt ihr bereits erlebt?

    🔍 Spannende Austauschpunkte:

    • Setzt ihr die Fünftelregelung oft oder eher zurückhaltend ein?
    • Welche Dokumente/Infos prüft ihr IMMER vor der Abrechnung?
    • Erfahrungen mit Teilzahlungen, Fälligkeiten im Folgejahr & steuerlichen Besonderheiten?
    • Typische Fehlerquellen bei Rückrechnungen?
    • Wie löst ihr solche Fälle in LOGA, DATEV, SAP oder anderen Systemen?
    • Und natürlich: eure besten (oder verrücktesten) Praxisstories. 😉

    Ich freue mich auf eure Einblicke und Erfahrungswerte!

    Viele Grüße
    Ceno

    Ab 2026 wird die Kinderabfrage für die SV-Beiträge wieder verpflichtend und viele Unternehmen stehen jetzt vor der Frage: Wie rollen wir das sauber aus?

    Ich würd gern mal hören, wie ihr euch vorbereitet und wie das bei euch organisatorisch laufen soll.

    Themen, die gerade rumgehen:
    • Kommunikation an Mitarbeitende (E-Mail? ESS-Portal? Rundschreiben?)
    • Welche Nachweise werden akzeptiert?
    • Einbindung von HR-Self-Services
    • Reminder-Prozesse (wer nicht antwortet, zahlt am Ende zu viel… oder zu wenig)
    • Abgleich mit ELStAM vs. eigene Nachweise

    Persönliche Einschätzung:
    Das wird ein klassischer „Je früher sauber strukturiert, desto weniger Chaos im ersten Monatslauf“-Fall.

    Wie plant ihr das? Gibt’s Templates, Erfahrungen aus früheren Abfragen oder schon Schulungen dazu?

    Bin gespannt, wie ihr’s angeht!

    Hey zusammen,
    das Jahresende rückt näher und damit wieder die heißeste Phase im Payroll-Kalender. Bevor es Dezember-Panik und Excel-Atemnot gibt, lasst uns mal sammeln, was dieses Jahr auf die To-do-Liste gehört.

    Was habt ihr bei euch z. B. schon in Angriff genommen?

    Typische Punkte sind ja:
    • SV-Meldungen & Beitragsnachweise final checken
    • ELStAM-Abrufe kontrollieren
    • Sachbezugswerte & Freibeträge für 2026 prüfen
    • Jahreslohnkonten abschließen
    • Prüfen von Pensionskassen/-fonds und Direktversicherungen
    • Updates fürs Abrechnungsprogramm (wer traut dem ersten Patch direkt?)

    Und klar: Kommunikation mit HR/Finance, weil irgendwer immer genau am 29.12. noch Bonuszahlungen hat 😅

    Teilt gern eure Listen, Stolperfallen und Tipps.
    Alles, was Stress spart, bringt Karma!

    Neu hier? Willkommen bei **Payroll Talk**! 🎉
    Dieser Thread ist unsere zentrale Vorstellungsrunde. Sag kurz „Hallo“, damit wir dich einordnen und dir besser helfen können.

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    Wenn du schon ein Thema hast, erstelle gleich im passenden Unterforum einen Thread. Nutze im Titel Software/Version + Kurzfehler („Sage Lohn 2026 – ELStAM Abruf 610501“). Je genauer, desto schneller die Hilfe.

    Wir freuen uns auf dich!

    Willkommen bei **Payroll Talk** 👋

    Schön, dass du da bist! Hier dreht sich alles um Lohn & Gehalt, SV, Tarifrecht (z. B. TVöD/TV-L), Abrechnungspraxis, Software (LOGA All-in, Sage, DATEV, u. a.) und den Alltag in HR/Payroll.

    — Kurzfassung —
    1) Freundlich & sachlich bleiben.
    2) Sensible Daten IMMER schwärzen.
    3) Keine Rechts-/Steuerberatung – nur Erfahrungsaustausch.
    4) Erst suchen, dann posten; Titel präzise wählen.
    5) Markiere Lösungen – hilf anderen beim Finden.

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    💡 So bekommst du schnell gute Antworten
    • Aussagekräftiger Titel: „LOGA All-in – SV-Meldung DEÜV Fehler 54 (2026)“ statt „Hilfe!!!“
    • Kontext liefern: Software/Version, Tarif, Bundesland/Branche, was du schon geprüft hast.
    • Screenshots: personenbezogene Daten unkenntlich machen (Namen, IBAN, SV-Nr., Personalnummern, Mandanten).
    • Anhänge: wenn möglich neutralisierte Testdaten statt Originalabrechnungen.

    🔐 Datenschutz & Compliance
    • Poste NIEMALS ungeschwärzte Lohnabrechnungen oder personenbezogene Daten.
    • Nenne keine echten Klarnamen von Kolleg:innen, Kund:innen oder Dienstleistern.
    • Beachte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse deines Arbeitgebers.

    ⚖️ Wichtiger Hinweis
    Dieses Forum bietet **keine Rechts- oder Steuerberatung**. Beiträge sind Erfahrungswerte der Community und ohne Gewähr. Konsultiere bei verbindlichen Fragen die zuständigen Stellen bzw. Fachberatung.

    🧭 Struktur & Themen
    • Lohn & Gehalt (allgemein) – SV, LSt, Zuschläge, Entgeltfortzahlung
    • Tarif & öffentlicher Dienst – z. B. TVöD/TV-L
    • Software-Foren – LOGA All-in, Sage, DATEV …
    • Personalverwaltung (HR) – Verträge, Zeugnisse, Prozesse
    • Technik & Administration – Auswertungen, Ex-/Imports, Schnittstellen

    🏷️ Tags (Beispiele)
    einsteigerfrage, sv-beiträge, tvöd, tv-l, loga, sage, datev, abrechnung-2026, aktivrente, fehlerdiagnose, tariffall, meldeverfahren

    ✅ „Gelöst“ markieren
    Wenn dein Problem gelöst ist, ergänze im Titel z. B. „[Gelöst]“ und schreibe kurz, was geholfen hat (Link/Schritt). Damit hilfst du anderen.

    📢 Transparenz
    Wir sind unabhängig und stehen in keiner Verbindung zu Herstellern/Anbietern.

    🙏 Umgangston
    Konstruktiv, respektvoll, auf Augenhöhe. Wir moderieren bei Bedarf – bitte nutze „Melden“, wenn etwas aus dem Ruder läuft.

    Viel Spaß & guten Austausch!
    — Dein Payroll-Talk Team

    Was bereits bekannt ist (Stand: Oktober 2025)

    Starttermin: 01.01.2026
    Regelung: Einführung der „Aktivrente“ im Rahmen des Fachkräfte-Stärkungspakets 2026

    Wer profitiert:  
    • Personen, die die Regelaltersgrenze erreicht haben
    • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
    • Steuerfreier Zuverdienst bis 2.000 €/Monat
    • Automatische Berücksichtigung beim Lohnsteuerabzug, kein Progressionsvorbehalt

    Nicht begünstigt:  
    • Selbstständige/Freiberufler
    • Minijobber
    • Vorzeitig Verrentete

    Ziele laut Gesetzgeber:  
    • Ältere Fachkräfte länger im Arbeitsmarkt halten
    • Entlastung bei Fachkräftemangel
    • Attraktive Weiterbeschäftigung nach Renteneintritt

    🧾 Fragen zur Praxis & Umsetzung

    Steuer & Lohnabrechnung  
    • Wie wird der Freibetrag technisch in der Abrechnung umgesetzt?
    • Wird eine eigene Lohnart / ELStAM-Kennung kommen?
    • Was passiert bei monatlichen Schwankungen > 2.000 €?

    Sozialversicherung  
    • Bleiben KV/PV/RV-Beiträge in voller Höhe bestehen?
    • Was gilt bei mehreren Beschäftigungen?
    • Gibt es eine neue Personengruppe?

    Praxis & Organisation  
    • Plant ihr Informationsblätter für zukünftige Aktivrentner?
    • Wie organisiert ihr die Meldungen an Krankenkassen & ELStAM?
    • Welche Software-Hersteller (DATEV, LOGA, Sage) bringen Updates?

    Eure Einschätzung  
    • Entlastung oder zusätzlicher Administrationsaufwand?
    • Ist der Betrag von 2.000 € realistisch?
    • Welche Auswirkungen seht ihr im TVöD/TV-L-Bereich?
    • Wie schaut es bei JSZ oder LOB aus?

    👉 Wie bereitet ihr euch vor?  
    Teilt gern eure Überlegungen, Erfahrungen oder internen Vorbereitungen.